Familienklassenzimmer: Gemeinsam lernen, wachsen und Konflikte lösen

Willkommen zu meinem nächsten Artikel, in dem ich über eine erfolgreiche Methode der Multifamilienarbeit sprechen möchte, wie Familien gemeinsam lernen, wachsen und Konflikte auf eine gesunde Art und Weise lösen können. Wir werden uns die Idee des «Familienklassenzimmers» genauer ansehen und entdecken, wie es in der heutigen schnelllebigen Zeit sowohl im schulischen als auch im familiären Kontext von Nutzen sein kann.

Was ist ein Familienklassenzimmer?

Das Familienklassenzimmer ist eine innovative Idee, die die traditionelle Vorstellung von Lernen in der Schule auf den Kopf stellt. Statt nur die Schülerinnen und Schüler einzubeziehen, lädt es die ganze Familie ein, die Schule zu besuchen. Es ist ein Raum, in dem Eltern, Geschwister oder das nahe Helfersystem der Familie und Kinder zusammenkommen, um gemeinsam zu lernen und voneinander zu profitieren.


Lernfelder des Familienklassenzimmers
  1. Förderung der Familienbindung: Ein Familienklassenzimmer schafft eine Gelegenheit für Familienmitglieder, Zeit miteinander zu verbringen und ihre Beziehungen zu vertiefen. Das gemeinsame Lernen schafft Verbindungen und stärkt die Bindungen zwischen Eltern und Kindern.
  2. Unterstützung für Schülerinnen und Schüler: Insbesondere für Schulkinder und Jugendliche kann die Anwesenheit ihrer Eltern im Klassenzimmer eine zusätzliche Unterstützung bedeuten. Eltern können Fragen beantworten, Schwierigkeiten verstehen und ihren Kindern beim Lernen helfen. Eltern können entdecken, welche Lernstrategien in der Schule geübt werden und den Kindern zuhause besser helfen.
  3. Verbesserte Kommunikation: Ein Familienklassenzimmer fördert die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern. Es schafft einen Raum, in dem offen über den Lernfortschritt, die Erwartungen und Herausforderungen gesprochen werden kann.
  4. Lösung von Konflikten: Konflikte können in Familien vorkommen, besonders wenn es um schulische Angelegenheiten geht. Das Familienklassenzimmer bietet eine Plattform, um Konflikte in einem konstruktiven Umfeld zu lösen und das Verständnis füreinander zu vertiefen.
  5. Familien lernen von anderen Familien: Gleichmassen wie in der Multifamilienarbeit können Familien im Familienklassenzimmer voneinander lernen. Der Austausch von Erfahrungen zwischen verschiedenen Familien bereichert das Lernumfeld und schafft eine unterstützende Gemeinschaft. Eltern haben die Möglichkeit, voneinander zu profitieren und neue Perspektiven auf schulische und alltägliche Themen zu gewinnen.

Ein Familienklassenzimmer bietet somit eine umfassende Unterstützung für Familien, die sich positiv auf die schulische Entwicklung und die zwischenmenschlichen Beziehungen auswirkt. Es stärkt die Familienbindung, fördert die Schülerinnen und Schüler und schafft eine offene Kommunikationskultur, in der Konflikte konstruktiv gelöst werden können.


Wie kann ein Familienklassenzimmer Konfliktlösung fördern?

Ein Familienklassenzimmer schafft ein Umfeld, in dem Familie und Schule näher zusammenkommen. Konflikte werden angesprochen und in Zusammenarbeit gelöst und so kann Vertrauen und gute Zusammenarbeit stattfinden und wachsen. Hier sind einige Wege, wie es Konfliktlösung fördern kann:

  1. Offene Kommunikation: Familienmitglieder können in einem Familienklassenzimmer lernen, wie man offen und respektvoll miteinander kommuniziert. Diese Fähigkeiten können in anderen Bereichen des Lebens angewendet werden.
  2. Zuhören und Verstehen: In einem Familienklassenzimmer wird das Zuhören gefördert. Das Verstehen der Perspektiven und Bedürfnisse anderer ist entscheidend für die Konfliktlösung.
  3. Gemeinsame Lösungsfindung: Familien können gemeinsam nach Lösungen suchen, die für alle akzeptabel sind. Dies fördert die Kreativität und die Fähigkeit, gemeinsam Probleme zu bewältigen.
  4. Respekt und Wertschätzung: Die Teilnahme an einem Familienklassenzimmer kann das Verständnis füreinander und die gegenseitige Wertschätzung stärken. Konflikte werden in einem respektvollen Rahmen gelöst.
Schlussgedanken

Ein Familienklassenzimmer kann eine bereichernde Erfahrung für Familien sein, die gemeinsam lernen, wachsen und Konflikte auf gesunde Weise lösen möchten. Es bietet zahlreiche Vorteile, von der Förderung der Familienbindung bis zur Verbesserung der schulischen Leistungen der Kinder. Als ausgebildeter MFA- Coach unterstütze ich Familien dabei, sich gegenseitig zu vernetzen. Durch gestärkte Eltern gibt es starke Kinder.


Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie ein Familienklassenzimmer von mir organisiert und aufgebaut wird, zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren.

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Mediation

Ein vertraulicher und strukturierter Prozess, bei dem ich als Mediatorin gelingende Kommunikation zwischen den Parteien fördere, um zu einer einvernehmlichen Lösung zu gelangen.

Multifamilienarbeit

Ein systemischer Ansatz, der mehrere Familien gleichzeitig zusammenbringt, um an gemeinsamen Problemen zu arbeiten und voneinander zu lernen. Gemeinsam statt einsam.

Qualifikationen

aktuell: 2023- 2025 Systemische Tools in der Arbeit mit Menschen / Familienstellen-  Aufstellungsarbeit bei Eva-Maria Hirzel-Gridling und Gerald Höller

2023 Kinder aus der Klemme, Arbeit mit hochstrittigen Eltern und deren Kindern. nach Justine van Lawick / Ausbildung bei Petra Kiehl

Oktober 2023 Transgressive Mediation Weiterbildung «Wahrscheinlich hat diese Geschichte gar nichts mit Ihnen zu tun …» Ed Watzke

2022- 2023 Mediatorin VWA – Verwaltungs- und Wirtschafts- Akademie Freiburg/ DE, Doris Morawe / Christina Schmitz

seit 2021: bei Berni Zambail-Parelli, 6*-Master Instructor and Master Horse Development / Emotionscoach

Seit 2005 Kampfkunst Yamabushi Ryu- Werner Lussi; Laufende Weiterbildungen in der professionellen Nutzung von Kampfkunst in der Pädagogik (www.seishin.ch)

2018 Ausbildung Multifamilientherapie nach Eia Asen – Das Familienklassenzimmer
Ausbildung ILP Psychologisches Coaching und Beratung, ILP®-Fachschule Luzern bei Verena Nyikos-Kamber, Berlin

2016- 2018 Schweizer Gruppe Therapeutisches Reiten SG-TR, Heilpädagogisches Reiten bei Marianne Gäng und Barbara Gäng

2015-2017 Systemische Persönlichkeitsentwicklung und Grundlagen des Familienstellens, Assistenzausbildung bei Eva-Maria Hirzel-Gridling und Gerald Höller

2010-2013 Sozialpädagogin HF, Höhere Fachschule für Sozialpädagogik hsl, Luzern

2007-2009 FABE-Fachfrau Betreuung, EFZ- Behindertenbetreuung

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