Warum ist Vertraulichkeit in der Mediation so wichtig?

Die Vertraulichkeit ist im Mediationsprozess von entscheidender Bedeutung. Sie spielt eine zentrale Rolle um sicherzustellen, dass Mediation als effektive Methode zur Konfliktlösung funktionieren kann. Mediator:innen stehen unter Schweigepflicht und Inhalte dürfen nicht von Richtern, Anwälten oder sonstigen Behörden eingefordert werden.


  1. Offenheit und Ehrlichkeit fördern

Vertraulichkeit schafft einen geschützten Raum, in dem die Konfliktparteien sich offen und ehrlich äußern können. Dies ist entscheidend, da die Mediation darauf abzielt, die wahren Anliegen und Bedürfnisse aller Beteiligten zu verstehen. Wenn Teilnehmer:innen befürchten, dass ihre Aussagen gegen sie verwendet werden könnten, sind sie weniger bereit, sich zu öffnen.

  1. Schutz vor rechtlichen Konsequenzen

In einem vertraulichen Mediationsprozess sind die besprochenen Informationen und Vereinbarungen in der Regel rechtlich nicht bindend. Dies bedeutet, dass die während der Mediation erzielten Vereinbarungen nicht vor Gericht gegen die Beteiligten verwendet werden können. Dies gibt den Parteien die Freiheit, Lösungen zu erforschen, ohne Angst vor rechtlichen Konsequenzen.

  1. Vermeidung von Eskalation

Die Vertraulichkeit fördert ein Umfeld, in dem Konfliktparteien ohne Furcht vor öffentlicher Bloßstellung oder Verschlechterung der Beziehung sprechen können. Die Vermeidung von Eskalation ist entscheidend, da sie den Mediationsprozess erleichtert und die Wahrscheinlichkeit erhöht, eine für alle akzeptable Lösung zu finden.

  1. Selbstbestimmung im Prozess

Die Vertraulichkeit unterstützt die Selbstbestimmung der Beteiligten. Sie haben die Kontrolle über den Prozess und die Entscheidungen, die getroffen werden. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu gerichtlichen Verfahren, bei denen Entscheidungen von Richtern getroffen werden.

  1. Aufbau von Vertrauen

Vertraulichkeit schafft Vertrauen in den Mediationsprozess und der/den Mediator:in. Die Beteiligten können sicher sein, dass ihre persönlichen Informationen und Aussagen nicht gegen sie verwendet werden. Vertraulichkeit ist ein zentrales Prinzip der Mediation. Alle Informationen, die während des Mediationsprozesses ausgetauscht werden, sind streng vertraulich und dürfen nicht nach außen getragen werden.


Als Mediatorin stehe ich Ihnen zur Seite, um sicherzustellen, dass dieser wichtige Grundsatz eingehalten wird. Wenn Sie weitere Fragen zur Bedeutung der Vertraulichkeit in der Mediation haben oder wie sie in Ihrem speziellen Fall angewendet wird, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Kontaktieren Sie mich, um mehr darüber zu erfahren, wie Mediation Ihnen bei der Konfliktlösung helfen kann. Ihre Anliegen sind bei mir in sicheren Händen.

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Pamir Demiriz | +41 79 543 00 72

Mediation

Ein vertraulicher und strukturierter Prozess, bei dem ich als Mediatorin gelingende Kommunikation zwischen den Parteien fördere, um zu einer einvernehmlichen Lösung zu gelangen.

Multifamilienarbeit

Ein systemischer Ansatz, der mehrere Familien gleichzeitig zusammenbringt, um an gemeinsamen Problemen zu arbeiten und voneinander zu lernen. Gemeinsam statt einsam.

Qualifikationen

2025- laufend Studium in Angewandter Psychogie, Kalaidos Fachhochschule Schweiz, Zürich

2023- 2025    Systemische Tools in der Arbeit mit Menschen / Familienstellen-  Aufstellungsarbeit                                                             bei Eva-Maria Hirzel-Gridling und Gerald Höller

2024               Kinder aus der Klemme, Arbeit mit hochstrittigen Eltern und deren Kinder nach Justine van Lawick.                                     Ausbildung bei Louise Vilén und Flora van Grinsven, Solothurn

2023               Kinder aus der Klemme, Arbeit mit hochstrittigen Eltern und deren Kindern nach Justine van Lawick.                                   Ausbildung bei Petra Kiehl, Schaffhausen

10.2023          Transgressive Mediation Weiterbildung                                                                                                                                           “Wahrscheinlich hat diese Geschichte gar nichts mit Ihnen zu tun …” Ed Watzke, St.

2022- 2023    Mediatorin VWA – Verwaltungs- und Wirtschafts- Akademie, D. Morawe / Ch. Schmidt, Freiburg DE

seit 2021        Berni Zambail-Parelli, 6*-Master Instructor and Master Horse Development / Emotionscoach

2005- 2024    Kampfkunst Yamabushi Ryu- Werner Lussi; Laufende Weiterbildungen in der professionellen Nutzung                               von Kampfkunst in der Pädagogik (www.seishin.ch)

2018               Ausbildung Multifamilientherapie nach Eia Asen – Das Familienklassenzimmer und Multifamilienarbeit

2017- 2018     Ausbildung ILP Psychologisches Coaching und Beratung, ILP®-Fachschule Luzern                                                               bei Verena Nyikos-Kamber, Luzern

2016- 2018     Schweizer Gruppe Therapeutisches Reiten SG-TR, Heilpädagogisches Reiten                                                                          bei Marianne Gäng und Barbara Gäng

2015-2017      Systemische Persönlichkeitsentwicklung und Grundlagen des Familienstellens, Assistenzausbildung                                 bei Eva-Maria Hirzel-Gridling und Gerald Höller, Schweiz/ Österreich

2010-2013     Sozialpädagogin HF, Höhere Fachschule für Sozialpädagogik hsl, Luzern

2007-2009    FABE-Fachfrau Betreuung, EFZ- Behindertenbetreuung

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Ich stehe für den Grundsatz, dass immer eine Lösung existiert, die allen Beteiligten gerecht wird.